Übergewicht doch erblich relevant?

Dass Übergewicht nicht so einfach zu vererben ist, haben schon mehrere Studien bewiesen. Zwar gibt es Effekte auf nachfolgende Generationen, diese sind aber mit rund vier Kilogramm zu quantifizieren. Das wäre also nicht so dramatisch und auch korrigierbar. Nun zeigt eine neuere Studie*, dass es sehr wohl Konsequenzen gibt. Ein Forscherteam rund um Simone Wahl fand heraus, dass Übergewicht zu sogenannten epigenetischen Veränderungen an rund 200 Stellen des Erbguts führen. Die signifikantesten Veränderungen betreffen Gene, die für den Fettstoffwechsel zuständig sind. Ebenso waren auch Entzündungsgene betroffen.

Übergewicht hat also Auswirkungen auf zukünftige Generationen. Die Folgen haben aber weitreichendere Folgen als nur ein paar Kilos, die unsere Kinder mehr haben werden. Wollen wir das unseren Nachfahren wirklich antun? Der Leiter des Instituts für psychologisches Abnehmen, DDDr. Karl Isak, propagiert deshalb ein neuronales Konzept, das Übergewicht verhindert bzw. zu Schlankheit führt. „Wir müssen natürlich an die eigene Gesundheit denken. Diese ist auch die Basis für unsere Kinder und Enkelkinder.“ Das Institut bietet ein Programm an, das nicht nur schlank macht, sondern auch das Immunsystem stärkt.

Quelle: http://www.nature.com/nature/journal/vaop/ncurrent/full/nature20784.html

Foto: shutterstock_Andresr 119507401

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