Fehlernährung kostet Milliarden

Durch Über- oder Unterernährung geht jährlich weltweit mehr Wirtschaftsleistung verloren als durch die Finanzkrise zwischen 2008 und 2010. Das fand das Internationale Forschungsinstitut für Ernährungspolitik (IFPRI)* heraus. Dazu zwei Beispiele: Ein Diabetiker in China verdient um 16 Prozent weniger und in den USA reicht es schon, wenn ein Familienmitglied fettleibig ist und die Gesundheitsausgaben steigen um acht Prozent jährlich. Für Österreich und Deutschland liegen diesbezüglich keine Daten vor, aber man kann davon ausgehen, dass auch hierzulande Übergewicht nicht nur dem Gesundheitssystem, sondern auch den Betroffenen selbst viel Geld kostet.

„Die finanzielle Belastung durch Fehlernährung wird meist unterschätzt. Zum einen essen die Betroffenen wesentlich mehr, was auch mehr Ausgaben verursacht, und zum anderen wird mit teuren Diäten versucht, dem Problem Herr zu werden – leider fast immer umsonst“, meint der Leiter des Instituts für psychologisches Abnehmen, DDDr. Karl Isak. „Wenn eine gesunde Lebenseinstellung im Kopf als Prägung verortet ist, dann kommt man mit weniger Nahrungsmitteln aus und erspart sich darüberhinaus viel Geld für Diäten und Medikamente, denn Übergewicht macht krank.“ Isak hat in seinem Institut eine einfache Methode entwickelt, wie man im Gehirn Verhaltensänderungen – die schlank und gesund machen – „programmieren“ kann. Damit konnte er mit seinem Team schon vielen Menschen helfen und seine Methode wird in der Zwischenzeit auch von vielen Ärzten empfohlen. Die Methode baut auf Lerneffekten auf, die im Gehirn Spuren hinterlassen und denkbar einfach zu erlernen sind. Eigentlich muss man dem Kopf nur die richtigen Botschaften zuführen und genau das macht Isak mit seinen „Mentalpsychologischen Interventionen“.

 

* https://www.ifpri.org/blog/2016-global-nutrition-report
Fotocredit: dreamstime_xxl_6883325 Monkey Business Images

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